.: Home .::. Buch .::. Literatur .::. Forum .::. Biografie .::. Kontakt :.



Der Kampf der Kulturen: Säkularisierung, Christentum und Islam


Das Nebeneinanderleben, geschweige denn das Zusammenwachsen verschiedener Kulturen ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, wenn sie ihre verschiedenen Grundsätze nicht einer Dialogkultur unterwerfen können. Der Dialog muss die Basis sein für Anpassung oder Integration.

Intolerante Religionen sind das schwerwiegendste Hemmnis für eine friedliche Welt.

Eine Religion selber wird auch nicht toleranter, humanistischer, wahrheitsliebender, glücksspendender, wenn ihre Vertreter, die humanistischen und säkularen Einflüsse außer ihr zulassen. Sie mag stumpfer und machtloser werden. Ist aber noch die selbe Religion wie früher.

Die Lunte der Religion ist ihr Fundamentalismus.
Religion ist und bleibt explosiv, solange erstens die Lunte und zweitens sie selber existiert!
Denn kein weltliches Recht wird der Religionsverhaftete höher stellen als sein göttliches Recht!

Gottglaube zerstört den Respekt vor den Menschen, der Voraussetzung für den Respekt vor ihren Gesetzen ist.
Gottglaube zerstört die Einheit der Menschen, die nicht einmal unter eine Religion zu bringen ist, wenn (und weil) sie verschiedene Auslegungen und Glaubensrichtungen entwickeln können.
Gottglaube zerstört die Sozialisation, wenn nicht einmal das Verhältnis zwischen den Religionsführern und den Gläubigen als bindend dastehen kann, sondern nur die direkte Beziehung zu Gott als bindend erachtet wird. (Für den Gläubigen mussdie Beziehung zu Gott ja höher als die zu den Menschen stehen - und auch der Papst, der Priester, Ayatollah oder Rabbi ist nur ein Mensch. Wer entscheidet nach diesem Gedankenstrang also folglich, was Recht und Unrecht ist? Richtig: Gott und jeder Gläubige für sich selbst!)
Das Ergebnis ist so nicht die Sozialisierung der Menschen, sondern die Erhöhung des Einzelnen durch die Potenz "Gott"!
Die göttlichen Doktrine sind willkürlichen Interpretationen unterworfen.
Wie sollen stabile Kompromisse für eine stabile Gesellschaft geschlossen werden, wenn die Bindung zu einem Gott Ernst genommen wird? Sie ist immer eine Bindung, die die Fähigkeit zu sozialem Verhalten zumindest erschwert.
Vertraut man hingegen den Religionsführern blind und kritiklos, weil die ja Gottes Wort besser verstehen, kann die 100-%-ige Umsetzung ihrer Bestrebungen eigentlich nur ein Gottesstaat sein. Alles andere, auch jede andere Denkweise, ist das Ergebnis aufklärerischer Säkularisation.

Es hilft keiner Kulturgemeinschaft, wenn sie zwar mehrheitlich einem vernünftigen gemeinschaftsfördernden Sozialverhalten folgt, aber ihre Menschen gleichzeitig sich einem heilig gesprochenen Kulturerbe verpflichtet fühlen, das etwas ganz anderes lehrt!

Die Sollbruchstellen einer Gesellschaft, sind umso empfindlicher, je fundamentalistischer verschiedene Religionen eines Volkes sind. Wie soll sich im z.B. im Irak eine stabile Demokratie entwickeln, wenn Sunniten und Schiiten keine gemeinsame Rechtsbasis über ihre verschiedenen Koranauslegungen erheben können? So kann nur eine Religion herrschen und die andere unterdrücken.

Eiferer und Hetzer werden sich unter diesen Umständen - der Heiligsprechung intoleranter Religion vs. der weltlichen Toleranz - immer finden. Die Gefahr besteht immer, solange die Kräfteverhältnisse so sind. Besonders dort, wo Unwissenheit und Armut vorherrschen. Sie sind bekanntlich der Boden, auf dem Hetze - politische wie religiöse - besonders gut gedeiht.

Natürlich gilt unser Kampf der Armut. Aber besonders auch der Unwissenheit.
Nur Wissen kann die scharfe Bombe der Religion entschärfen und die paar zersprengten Religionseiferer, die es noch lange Zeit geben wird, immer mehr isolieren.

Die Pflicht der verschiedenen Kulturen ist es, friedliebend und respektvoll gegenüber den anderen zu sein. Und wenn die eigene Religion diese Grundlage für sittliches Verhalten auf diesem Planeten nicht hergibt, dann gehören sie in Richtung sittliches Verhalten reformiert oder abgeschafft!

Ein Giaur muss im Grunde verachtet werden, weil Allah ihn auch verachtet. Sollte ein gläubiger Moslem gegen die Haltung Allahs handeln? Soll ein gläubiger Moslem gegen den Koran handeln, der auf jeder zweiten Seite den Hass und mit folterlüstigen Ausmalungen das göttliche Verdammtsein der "Ungläubigen" predigt?

Solche Ahnungen und Tatsachen müssen diskutiert werden.
Die Verachtung der Ungläubigen gibt es auch im Juden- und Christentum. Eine nach außen demonstrierte Toleranz ist oft nicht viel mehr als eine rissige Maske, eine jahrhunderte, jahrtausende alte Religion ist nicht nur durch - wenn auch ehrlich gemeinten - Lippenbekenntnissen zu entkernen.

In unseren Regionen hat die Religion, das Christentum, sicher nicht mehr eine so starke Dominanz.
Trotzdem ist sie noch ein tragender Pfeiler unserer Kultur. Und auch einige seiner biblischen Aussagen in Richtung Andersdenkender tragen nicht gerade zur Förderung eines friedlichen und freundlichen Nebeneinander bei.
Auch hier gilt für die Richtliniengestalter des Kulturphänomens Religion: Bürstet die Bibelsprüche, besonders die von Paulus und besonders die der Offenbarung, auf real, sinnvoll, liebens- und lebenswert, nicht nur, indem ihr die Hasszeilen im Religionsunterricht geflissentlich nicht erwähnt, sondern indem ihr sie aus der Bibel entfernt! Oder/und wertet sie endlich öffentlich als das was sie sind: Historische Briefe an die verschiedenen Fraktionen der Urchristen, mit denen wir nichts zu tun haben.
Noch im 4. Jahrhundert wurde die Bibel neukanonisiert. Warum kann das jetzt nicht wieder geschehen, nachdem so viel Zeit vergangen ist und wir einen völlig verbesserten Erkenntnisstand haben?

Und für die Muslime gilt: In der Bibel wütet zwar ein Gott mit seinem Flammenschwert gegen die Sünde der Welt. Aber der Koran legt da noch einen Zacken drauf: Während in der Bibel Gott noch die Drecksarbeit der Rachefeldzüge gegen die Menschen (Sintflut, Harmagedon) alleine macht, im Koran wird sie von Allah an seine Gläubigen delegiert: Gegen die Giauren darf er sich gewalttätig bis mörderisch verhalten, wenn der Islam angegriffen wird (z.B. 2. Sure, 190-196). Diese Gewalt-Suren werden nicht gerne zitiert, aber wer den Koran liest, der wird sie nicht übersehen können! Was da geschrieben steht, das ist göttlich autorisierte Aufforderung zu Mord und Gewalt. Wie steht ein gläubiger Muslim zu diesen Suren? Wie schafft er die Spagatspreizung zwischen einer mulikulturellen Gesellschaft, die Toleranz verlangt, und seiner finsteren Religion? Wie kann ein religiös so Verführter einem Giauren wie dir oder mir ehrlichen Gewissens die Hand reichen? Wie können wir Vertrauen zu denen gewinnen, die den Koran als Buch der letzten Weisheit in die Höhe heben?
Ist es nicht so, dass die schroffe Feindeslehre des Korans auch über Jahrhunderte die Sozialisation der Muslime anders, härter, als die unsere geprägt hat? Ist es nicht so, dass die besonders Korantreuen die Unterdrückung in ihre Familien und - zu entschieden höheren Anteilen als wir, den Machoismus aus ihr in die Gesellschaft hineintragen? Wie sollen die sich von einer toleranteren Verhaltensweise überzeugen lassen, wenn ihre gewohnte religiös verankert ist?
Hier findet der Kampf zwischen unserer säkularisierten Gesellschaft (mit einer ihr angepassten christlichen Religion) und dem Islam statt, dem die Bewährungsprobe der Anpassung noch bevorsteht! Aber wie soll sie geschehen?
Daher fordere ich den substanziellen Dialog zwischen den Religionen und den Atheisten! Der Dialog ist zwar von den Gläubigen erfahrungsgemäß ungewollt - und nach dem Koran für die gläubigen Muslime eigentlich auch verboten (6. Sure, 69). Aber Religionen, die solche gesellschaftliche Zeitbomben sind, können nicht einfach zur "Privatsache" erklärt werden! Der Schild der "Verletzung religiöser Gefühle" ist, unter der gegebenen Entfremdung unter den verschieden Gläubigen und den potenziellen Gefahren der Gewalt, als "Verteidigungswaffe" (als Schutz vor unangenehmen Fragen...) nicht zu akzeptieren!
Religion prägt die Menschen eklatant, soweit und zumal sie bereits ihre Kindheit prägt! Die Würde, die seelische Unversehrtheit, die Freiheit der Meinungsbildung, kurz: das Glück der Menschen, besonders das unserer Kinder, das durch den Patriarchialismus der Religionen benachteiligten Frauen und das der durch Christentum und Isam verdammtden Schwulen, steht in unseren Breitengraden unter staatlichem Schutz, und dieser Schutz wird um keinen Millimeter an die finsteren Erziehungsmuster einer finsteren Religion abgetreten - hier geschieht exakt das Gegenteil!
So wie der Schutz unserer Bürger - besonders unserer Kinder - über das Bibelwort steht, so steht er natürlich auch über den Suren des Korans! Alle Nichtmuslime seien dazu aufgefordert, mit den Muslimen (so wie die Nichtchristen mit den Christen!) deren Verhältnis zum Menschenwort und zum Gotteswort (und ihrer Gewichtung) zu erörtern, und alle Muslime seien dazu aufgefordert, zu erklären, wie sie sich, im Schatten der Gewalt-Suren, zu unserem Gesetz verhalten wollen! Dürfen sie die Gewaltaufforderungen zurückstellen? Wenn ja, warum? Ist es nicht so, dass Religionen mit sich widersprechenden Universalansprüchen, zweifelhafter Realitätswahrnehmung und zweifelhafter Rechtssprechung gegen die säkularisierte Realitätswahrnehmung der Wissenschaft und die säkularisierte Rechtssprechung (z.B. das Grundgesetz, die Menschenrechte) in einen entschiedenen, überlebten, funktionsunfähigen Nachteil geraten sind? Ist es nicht so, dass der Odem der Liebe und der Gerechtigkeit aus der Säkularisation und nicht aus den erstarrten Religionen strömt? Ist es nicht so, dass auch der Islam die Gläubigen zu einem freudlosen und gequälten Leben verführt oder verführen will, zum Preis eines zweifelhaften Jenseitsversprechens, mit dem er die Angst vor dem Tod seiner verführten Gläubigen verhöhnt? 1)
"Islam" sei "Frieden". "Islam" heißt aber genausogut "Unterwerfung", und die scheint mir mehr ihr Konzept und ihre Weisung an die Gläubigen zu sein. Mir ist es nicht verständlich, wie manche beflissene Mullahs sich befähigt sehen, dieses faschistoide Hass-Buch "Koran" auf eine Friedenslehre umzubürsten... Mullahs, die nur auf veränderte Machtverhältnisse warten, um ihre Interessen durchsetzen zu können... Der Westen lässt sich gerne von der muslimischen PR einlullen, weil sie Angst vor dem Generalverdacht der Ausländerfeindlichkeit hat. Und wer hat hier denn schon den Koran gelesen? Der Terror und der Hass sind da schon als gottgewollt und gottbefohlen angelegt!
Politik und Medien trennen betont den Islamismus vom Islam - Islamismus = böse, Islam = gut. Die religiöse Wurzel des Islamismus wird nich erkannt und nicht diskutiert! Die Scharia gegen den Schriftsteller Salman Rushdie in den 80ern und der Mord an den Filmemacher Theo van Gogh 2004 sind Phänomene, die nur dem Islamismus angerechnet werden. Es ist jedoch heutzutage so, dass jeder, der sich öffentlich in Sachen Islamkritik zu weit aus dem Fenster lehnt, gefährlich lebt! Das mag die große Mehrheit der Muslime nicht unterstützen und auch nicht als eine im Koran festgeschriebene göttliche Direktive ansehen - aber einige, die Klartext lesen, eben doch! Was tun??? Diskussion - und öffentliche, substanzielle Diskussion ist sehr vonnöten!

(Schwer aber, mit Leuten zu diskutieren, die dir schnell sagen, dass du das Buch (in seiner spirituellen Tiefe) nicht verstanden oder die falsche Übersetzung hast, solange du nicht deren Meinung bist...
Schwer, mit Leuten umzugehen, die ihre Meinung zu Herrschaftswissen erheben, das man nur nach einem ganz bestimmten Studium, mit besonderen Lehrern (nämlich z.B. sich) und nach einer gewissen (zigjährigen) Studiendauer erlangen kann...
Schwer, mit Mullahs zusammenzukommen, die nicht die Erkenntnis, sondern lediglich die - auch intellektuelle - Unterwerfung wollen...
Schwer, mit Leuten zusammenzukommen, die eine gemeinsame Plattform des zivilen Dialogs mit Erkenntnisziel von vornherein ablehnen...
Der Dialog zwischen Menschen verschiedener religiöser Richtungen ist eh schon schwer genug...)
(Erfahrungswerte)

Oder hat es Sinn, auf den islamischen Reformflügel zu setzen, den wir hier nicht unterschlagen wollen? Es gibt da Reformkräfte, die sich darum bemühen, den Islam zu "modernisieren". Durchaus gut gemeint. Reformer wie Hadayatullah Hübsch meinen, im Koran die Gebote der Religionsfreiheit, Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Paradies-Chancen sogar für Nicht-Muslime, eine Fürsprache für die Wissenschaft (!), ausreichende Rechte für die Frau, eine Bestätigung der Urknalltheorie und der Existenz von Außerirdischen zu erkennen.
Andere, wie der syrische Koranexeget Muhammad Shahrour differenzieren die Person Mohammed in zwei verschiedene Personen: die des Gottgesandten und die des Menschen. Entsprechend sei der Koran in die Gottesanweisungen durch den "Gesandten" und in die Sprüche, die der Kaufmann und Krieger Mohammed so abgelassen hat, zu unterteilen. Das eine habe Universalwert - und das andere lediglich zeitlichen, geschichtlichen, regionalen Wert gehabt. Was nun genau "Vision" und was Alltagsrhetorik sei, habe ich nicht in Erfahrung bringen können. Auf jeden Fall wäre die Nichtanerkennung der göttlichen Autorenschaft eines Großteils des Korans nmM als nur eine "Reformation"...
Was treibt den Reformflügel, den Islam zu reformieren? In der Bewertung des Heiligen Buches - ob Gottautorenschaft oder nicht - der Interpretation und der Anwendung. Ich sehe das so: Seine Vertreter fühlen den guten Atem der Freiheitsrechte und der Toleranz der demokratischen Verfassungen und der internationalen Menschenrechte. Und die wollen sie mit aller intellektuellen Gewalt auf den Boden ihrer Religion stellen können. Weil sie sich wünschen, dass so etwas Gutes die selbe Gottautorenschaft haben muss, wie auch der Koran - er müsste eben nur richtig gelesen werden... So sind sie selber vor der unendlich schweren Aufgabe befreit, sich aus ihrer bösen Religionsverhaftung zu lösen. Oder von dieser bösen Weltlichkeit. Dessen Gesetzsysteme aber nach ihrer eigenen Erfahrung und aufrichtigen Einschätzung dem muslimisch Geprägten um Lichtjahre überlegen sind...
Diese beiden Systeme zu verknüpfen, mag politisch machbarer zu scheinen, als den Islam abzuschaffen. Ich sage nur, dass die Verknüpfung dieser beiden Systeme keine Haltbarkeit verspricht und eine politische Chimäre wäre - oder teilweise schon ist!
Diese Modernisierer lesen die Überlegenheit der weltlichen Systeme in ihren Herzen, mit dem sie das wirkliche "Buch Gottes" aufgeschlagen haben. Ebenso geht es auch den christlichen Modernen, die sich gemäß ihrer Gefühle oft richtig leiten lassen, aber gemäß ihrer Erziehung an Falschem kleben, es jedoch nicht für falsch gelten lassen mögen.

Kemal Atatürk, der große türkische Erneuer am Anfang des letzten Jahrhunderts, bezeichnete den Islam zu Recht als "Gift". Und der libysche Revolutionsführer Muhammar el Ghaddafi hatte im Jahre 2004 die EU vor einer Aufnahme der Türkei in den Staatenbund gewarnt - wegen der Unverträglichkeit zwischen demokratischer Toleranz und dem Islam.

_______________________________________________

1) Einige Surenzitate:

Sure 9 Vers 73: Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie (dereinst) aufnehmen - ein schlimmes Ende! (vgl. 8,66; 9,5; 47,5.)

Sure 9 Vers 33: So haben die Muslime sich dafür einzusetzen, ihren Glauben zu verkünden und sich die Oberhoheit in aller Welt zu verschaffen.

Sure 29: Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und sein Gesandter(Mohammed) als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.

2.Sure, Vers 192: Und tötet sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist ärger als Totschlag.

2.Sure, Vers 194: Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist.

2.Sure, Vers 217 : Der Kampf ist euch befohlen, auch wenn er euch missfällt; aber es ist wohl möglich, dass euch etwas missfällt, was gut für euch ist; und es ist wohl möglich, dass euch etwas gefällt, was für euch übel ist. Allah weiß, ihr aber wisset nicht.

Sure 5 Vers 52: O die ihr da glaubt! Nehmt nicht die Juden und Christen zu Freunden.

Sure 7 Vers 183: Die aber unsere Zeichen leugnen, die werden wir der Vernichtung überantworten Schritt für Schritt, auf eine Weise, die sie nicht kennen.

Sure 9 Vers 5: Und wenn die verbotenen Monate vorbei sind (Anm.:gemeint ist die Fastenzeit), dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt.

Sure 4 Vers 57: Die unseren Zeichen Glauben versagen, die werden wir bald ins Feuer stoßen. Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe auskosten.

Sure 4 Vers 35: Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben (Anm.: gemeint ist, sie ernähren).

Sure 4 Vers 16: Und wenn welche von euren Frauen Unziemliches begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf, bezeugen sie es, dann schliesst sie ein, bis der Tod sie ereilt.

Sure 24 Vers 3: Mann und Weib, die des Ehebruchs schuldig sind, geißelt beide mit einhundert Streichen. Und lasst nicht Mitleid mit den beiden euch überwältigen vor dem Gesetze Allahs, so ihr an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen soll ihrer Strafe beiwohnen.

Gerne wird argumentiert, dass man diese Gewalt-Suren nicht aus seinen geschichtlichen Zusammenhängen reißen darf. Das ist mein Reden auch! Es sind aber die Religiösen, die die Texte heiligen und aus ihren realen Zusammenhängen in eine Religion mit universalem Anwendungsanspruch erheben! Wir Kritiker sind das nicht!

Und hier ein Zitat zur aktuell geforderten praktischen Anwendung:
"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten". (O-Ton: Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan, 2001, veröffentlicht im "Hürryet")



.: Home .::. Buch .::. Literatur .::. Forum .::. Biografie .::. Kontakt :.