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Intro


Projektvorstellung


"You've got to serve yourself!" (John Lennon)




Wir fordern den

- substanziellen Dialog  der Religionen mit dem Atheismus.

- Wir fordern einen religionsbereinigten Kulturboden der Wahrhafigkeit und somit

- die Abschaffung aller angstreligiösen Suggestionen wie die der Höllenstrafe bei Nichtglauben, also den Verbot des Religionsunterrichts   gegen Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre.

- Wir fordern die ersatzlose Streichung des § 166 StGB, nach der eine als "Verunglimpfung von Bekenntnissen" willkürlich ausgelegte Religionskritik strafrechtlich verfolgt werden kann; Religion muss kritisierbar sein, wie z.B. wissenschaftliche Theorien oder politische Bekenntnisse auch!

- Das (auch von vielen Atheisten so gelassene) Monopolangebot der Religionen für ewiges Leben ist deren größtes Ass. Wir wollen unser Interesse auf die realistischere, wissenschaftliche Erforschung des Lebens nach dem Tod  fokussieren.


Das vorliegende Buch ist kein abgeschlossenes Werk, es ist quasi ein Roll-back-Buch, das ständig verändert und ergänzt werden kann, eine Diskussionsanregung und Forschungsvorgabe, ein Beitrag zu einer endlich fälligen Formierung einer mehr oder weniger ungebundenen


weltweiten, offenen, von allen religiösen Organisationen emanzipierten Selbsthilfebewegung zur Befreiung von der Angst vor einem Gott und vor dem Tod.


Die an Zweifeln leidenden Religionsverhafteten kann dieser Text auch schon jetzt erfolgreich in die glücksbringende Freiheit von irrealer Angst konvertieren lassen. Trotz seiner Fragmenthaftigkeit. Wer seinen eigenen gesunden Menschenverstand aktiv - und an ihn glaubend - einsetzt, der hat eine gute Chance, schon sehr bald von der Suggestions-Injektion der Droge "Glaube" befreit zu sein.

Für diese Aufgabe seien alle Interessierten dazu angeregt, durch Leidenschaft zum Erkenntniswillen einen Zugang zu neuen Blickwinkeln und überzeugenderen Welt- und Ewigkeitsbildern zu gewinnen. Überlasst das Feld der Argumente nicht den Kirchen und den anderen religiösen Bekenntnisgruppen. Scheut euch nicht davor, die Themen "Ewigkeit" und "ewiges Leben" intellektuell zu bearbeiten und zu verwissenschaftlichen. Ihr werdet verblüfft sein, denn das geht! Nichts ist zu heilig, als nicht hinterfragt werden zu können - heilig ist der Pfad der Erkenntnis, der die Gegenrede, die Antithese, den Zweifel mit einbezieht, selbst.

Es folgen die Gedankenansätze des Autoren zum Thema: Die Entbindung von der Religion und seine Besetzung durch Logik, Wirklichkeitsbestreben und Wissenschaft. Eine Entbindung und Besetzung, die sich - Richard Dawkins und den Brights sei Dank - immer mehr in eine umspannende leidenschafts- und verstandesmobilisierende Debatte multiplizieren wird! Eine Plattform für uns soll hierfür das Religionsforum sein. Dazu wünsche ich viel Spaß und Engagement!

(Das Buch wurde, zum Großteil, 2002 verfasst, das Forum Januar 2005 gegründet.)

Gisbert Zalich





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