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Die göttliche und die gottlose Moral



Moral als religiöse Kategorie erklärt die Moral zu einem Gottesbefehl, und daher erklärt sie sie nicht.
Sie ist aufgrund ihres religiösen Charakters per se unhinterfragbar.
Sie ist ja von Gott...
Sie erklärt nicht ihre Funktionalität, was Einsicht in ihre Vorteile schüfe, die sie zu einer Herzensangelegenheit eines jeden intelligenten und empathischen Menschen machte.

Moral ohne Religion ist unverklärte und erklärte Moral!
Einzig die Moral ohne Religion ist funktionabel und wirklich.
Das ist so - und zwar in dem Maße, wie Gott nicht wirklich ist!

Sie ist die Aufhebung der Entfremdung zwischen Mensch und Moral.
Sie gibt den Menschen die Möglichkeit, die Kulturnotwendigkeiten und die naturellen Bedürfnisse in etwas zu tragen, was ich einen kosmischen Gleichklang nennen möchte: den Vollzug des naturellen Willens durch die menschliche Kultur, die dazu geschaffen ist, die naturellen (und natürlich auch geistigen) Willen jedes Einzelnen zu schützen - und nicht zu unterdrücken! Die menschliche Gemeinschaft ist das Ergebnis dieser Kultur, die die zweite Natur des Menschen ist!


Gott (als das Gute) kommt nicht von außen in uns, es erwächst unter für uns günstigen Bedingungen aus uns selbst.
Ebenso ist "das Böse" nicht von einer Geistperson names "Satan", "Teufel", "Luzifer" oder "Iblis", es erwächst, gemäß der Bedingungen mit denen wir leben, aus uns selbst.
Es sind Phänomene der ökonomischen, sozialen und psychischen Benachteiligungen und Unterentwicklungen (es sind Phänomene, die nur für den menschlichen Lebensbereich gelten und wahrnehmbar sind) und unsere große Aufgabe ist es, sie nicht wegzubeten - was nämlich nicht geht - sondern zu lösen !  
 
 
 
 
 
 
 
 



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